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Vorerhebung zur Saatguternte 2025/26

Hohe Erntemengen bei einheimischen Eichenarten

Zapfen von Schwarzerle am Baum
Christian Rösner

Die vorläufigen Erntemengen des aktuellen Baumschuljahres für die im Forstvermehrungsgutgesetz geregelten Baumarten wurden zum Stichtag 31.01.2026 zusammengestellt. Da das Baumschuljahr (01.07.2025 – 30.06.2026) jedoch erst am 30.06. endet, können bei einigen Baumarten - bei denen die Ernte noch nicht abgeschlossen ist - noch Saatgutmengen hinzukommen.
 

Das Ergebnis zeigt eine gute Ernte bei den beiden einheimischen Eichenarten (Stiel- und Traubeneiche). Dies gilt ebenfalls für folgende Mischbaumarten: Hainbuche, Esskastanie, Vogelkirsche, Robinie sowie die beiden Lindenarten (Winter- und Sommerlinde).
Nach 10 Jahren konnte wieder eine bedeutende Saatguternte bei der Gemeinen Esche erzielt werden: 324 kg Saatgut der Kategorie „Qualifiziert“. Dies wurde durch die bundeslandüberreifenden Anstrengungen zur Anlage von Samenplantagen mit resistenten Klonen gegen das Eschentriebsterben ermöglicht, die jetzt anfangen zu fruktifizieren.
Alle anderen Baumarten erzielten/lieferten in diesem Baumschuljahr vergleichsweise unterdurchschnittliche Ergebnisse. Darüber hinaus sind die Erntemengen bei Rotbuche im Vergleich zum zehnjährigen Jahresmittel besonders gering und bei Grauerle, Moorbirke, Hybridlärche und Fichte wurden keine Ernten durchgeführt.

Die Einzeldaten nach Herkunftsgebieten und Zusammenstellungen unserer Ernteerhebung finden Sie auf der Internetseite zu forstgenetischen Ressourcen unter dem Menüpunkt Ernte/Handel mit erweiterten Such- und Sortiermöglichkeiten.