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Waldwissen feiert 20-jähriges Bestehen

Es war kurz nach der Jahrtausendwende, als die Forstlichen Forschungsanstalten von Baden-Württemberg, Österreich, der Schweiz und Bayern die Idee eines internationalen Waldwissens-Portal entwickelten. Daraus entstand das größte deutschsprachige Wissensportal für Wald und Forst.

Logo der Plattform waldwissen.net
Quelle: http://www.waldwissen.net/

Ziel der vier Waldforschungseinrichtungen war und ist: Forstliches Fachwissen gemeinsam und über Ländergrenzen hinweg für die Forstpraxis und die interessierte Öffentlichkeit zugänglich machen - kostenlos, leicht verständlich und qualitätsgesichert. Das BFW für Österreich, die WSL für die Schweiz, die FVA für Baden-Württemberg und die bayerische LWF gründeten waldwissen.net und betreiben es seit nunmehr 20 Jahren. Doch das Portal ist gewachsen: Heute liefern neben den vier Betreibern auch alle anderen deutschsprachigen Landesforstanstalten Beiträge und tragen zum großen Erfolg von waldwissen.net bei.

Im Jahr 2005 ging das Portal mit einigen hundert Fachartikeln online. Heute, 20 Jahre später, findet man auf waldwissen.net über 4.000 aktuelle Fachartikel auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch. Das Waldportal deckt dabei eine breite Themenpalette ab: von Waldökologie über Klimaanpassung und Forsttechnik bis hin zu Umweltbildung, Wildtiermanagement und Waldbau. Damit ist waldwissen.net weltweit die bedeutendste deutschsprachige Onlineplattform für forstliche Informationen mit durchschnittlich über 200.000 Besuchern im Monat. Sie erreicht ein breites Publikum: von der Öffentlichkeit, über Forschung bis hin zu Politik und Verwaltung.

Neben den vier Gründungsinstitutionen sind sieben weitere Partner an waldwissen.net beteiligt: Die Nordwestdeutsche Forstliche Forschungs- und Versuchsanstalt (NW-FVA), das Forstliche Forschungs- und Kompetenzzentrum Thüringen (FFK), die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft Rheinland-Pfalz (FAWF); das Brandenburgische Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE), das Zentrum für Wald und Holzwirtschaft Nordrhein-Westfalen (NRW), der Staatsbetrieb Sachsenforst (SBS) und der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern (LMV). Damit wird nicht nur die gesamte Themenvielfalt des Waldes und der Waldbewirtschaftung abgedeckt, sondern auch geografisch der gesamte deutschsprachige Raum. (Quelle: LWF Bayern)

Mitarbeitende der genannten Forschungseinrichtungen bilden darüber hinaus die Bund-Länder-Arbeitsgruppe “Forstliche Genressourcen & Forstsaatgutrecht”, die in diesem Jahr ihr bereits 40-jähriges Bestehen feiert. Die Expertinnen und Experten unterstützen die praktische Umsetzung des Nationalen Fachprogramms und beraten das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) bei seinen Informations- und Koordinierungsaufgaben zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung von forstlichen Genressourcen. Ziel dieser Arbeiten ist es, weiterhin die Vielfalt der Arten und die Vielfalt innerhalb von Baum- und Straucharten zu erhalten, forstliche Genressourcen nachhaltig zu nutzen, lebensfähige Populationen gefährdeter Baum- und Straucharten wieder herzustellen, sowie einen Beitrag zur Erhaltung und Wiederherstellung vielfältiger Waldökosysteme zu leisten.