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Wie sieht der Wald von morgen aus?

In Deutschland wird mit Hochdruck im Rahmen unterschiedlicher Forschungsprojekte an Antworten auf diese komplexe Fragestellung gearbeitet. Nun steht für Waldbesitzende ein neues Beratungsinstrument zur Verfügung.

Das Bild zeigt eine Waldfläche, auf der viele abgestorbene Stämme von Nadelbäumen zu sehen sind. Aus dem Waldboden wachsen teilweise bereits junge Bäume.
Quelle: Pixabay

Das Instrument wurde im Zuge des Forschungsvorhabens “Evidenzbasierte Anbauempfehlungen im Klimawandel” (EVA-KW) entwickelt. Als digitales Werkzeug soll es Waldbesitzende dabei unterstützen, die für ihren jeweiligen Standort passenden Baumarten vor dem Hintergrund unterschiedlicher Klimaszenarien zu ermitteln, um so den Waldumbau nachhaltig und klimaresilient gestalten zu können.

Auch die Bund-Länder-Arbeitsgruppe “Forstliche Genressourcen und Forstsaatgutrecht” des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hat in einer bereits 2020 veröffentlichten Empfehlung aus über 100 analysierten Baumarten in einem ersten Schritt neun zukunftsfähige Baumarten identifiziert, die für Deutschland bei der Anpassung von Wäldern an den Klimawandel von prioritärer Bedeutung sind. Dies sind im Einzelnen 

  • Hainbuche,
  • Winter-Linde,
  • Spitz-Ahorn,
  • Flaum-Eiche,
  • Nordmanns-Tanne,
  • Orient-Buche,
  • Atlas-Zeder sowie
  • Elsbeere und Baum-Hasel.

Weitere Informationen zu diesem und weiteren Forschungsprojekten finden Sie hier.