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Nationales Inventar

Grauerle

 3. Alnus incana (L.) Moench - Grauerle

a) Allgemeine Bemerkungen

Die Grauerle hat drei Verbreitungsgebiete, ein nordisch-eurasisches, ein alpin-karpatisch-illyrisches und eines im Kaukasus. Sie kommt in Mitteleuropa vor allem in der kollinen, montanen, seltener subalpinen Vegetationsstufe bis in Höhen von 1600 m, in den Zentralalpen bis 2000 m natürlich vor. Die Grauerle stellt geringe Ansprüche an Boden und Klima und verträgt zeitweilige Überschwemmungen, meidet jedoch - im Gegensatz zur Schwarzerle - Staunässe. Über eine genetische Differenzierung in Deutschland liegen keine Informationen vor.

b) Begründung für die Ausweisung der Herkunftsgebiete

01 Bundesgebiet nördlich der Donau:

Im Herkunftsgebiet 01 kommt die Grauerle an Hangvernässungen des Bergmischwaldes vor und wird dort in Einzelfällen angebaut.

02 Alpen und Alpenvorland südlich der Donau:

Im Herkunftsgebiet 02 kommt die Grauerle in Auwäldern der Alpenflüsse vor und wird dort in Einzelfällen angebaut.

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